Future Skill: Imagination

Warum der innere Projektor ziemlich großes Kino ist.

If you can dream it you can do it. Klar, Walt Disney. Der hatte aber auch gut reden. Denn wenn so eine Zeichen-Bude einmal läuft, geht so ein Statement natürlich leicht von den Lippen.

Future Skill: Imagination

Die Lesart, die uns schließlich zu unserem Thema inspirierte, ist eine ganz pragmatische. Wir haben nämlich mal „dream“ gedanklich durch „see“ ersetzt. Wir erinnern uns: Disney war ein Kreativer. Und als solcher nutzte er vor allem jene Fähigkeit, die die menschliche Spezies einzigartig macht: die Imagination. Anders gesagt: Fantasie oder Einbildungskraft. Diese Fähigkeit war Disneys größtes Kapital. Denn ohne Fantasie, kein Goofy (noch nicht mal Gustav Gans). Und ja, bis heute – oder besser gesagt – mehr denn je gehört Imagination zu den wichtigsten Kompetenzen, wenn es darum geht, den Anforderungen der Digitalisierung die Stirn zu bieten. Warum? Weil sie uns befähigt, Ziele zu erreichen, fokussierter zu sein, Innovationen zu entwickeln, schnell auf Veränderung zu reagieren, zukunftsfähige Pläne zu entwerfen, Menschen zu motivieren und ja – sogar ein besserer Mensch zu werden. Deshalb ist Imagination für viele die Superpower überhaupt – und damit auf jeden Fall ein Future Skill. Und spätestens bei dem Begriff werden wir ja immer ganz aufgeregt.

Imagination als Future Skill


Früher war nicht alles besser, aber langsamer. Bis tief in die Nuller Jahre haben wir uns zur Lösung eines Problems zunächst gemütlich mit Wissen versorgt, einen Plan ausgeheckt und ihn dann nach mindestens drei Meetings durchgeführt (hach ja ...) und uns zu einer Lösung durchgefriemelt. Problem: Die äußere Welt ist heute schneller als unsere innere. Heißt im Klartext: Probleme ändern sich schneller als wir Pläne entwerfen können. Langfristige Strategien sind also raus. Zu diesen Kompetenzen – oder: Future Skills – gehören unter anderem Kreativität, Problemlösung, Empathie, Kooperation, Kommunikation, Konfliktlösung, Agilität und Umsetzung (um nur einige zu nennen; mehr dazu unter https://www.futureskills.org/). Und man nimmt es auf den ersten Blick nicht so wahr, aber unsere Imaginationskompetenz nimmt hier eine Schlüsselfunktion ein (der Hidden Champion unter den Future Skills sozusagen). Denn sie ebnet uns den Weg zu jenem besonderen Wesen, das wir zum Erlernen all dieser Kompetenzen dringend brauchen: den Menschen. Denn Future Skills müssen wir praktisch erleben und umsetzen – und zwar gemeinsam mit anderen.

Imagination als soziale Superpower


Imagination hilft nicht nur beim Erreichen von Zielen, sondern sie verbessert vor allem unser soziales Miteinander. Zwischenmenschlich gesehen ist Imagination nämlich nichts anderes als Empathie: der Versuch und/oder die Bereitschaft, sich sein gegenüber in all seinen Facetten vorzustellen. Um dessen Sichtweisen zu verstehen, sein Handeln nachzuvollziehen oder seinen Charakter zu begreifen. Mit Imagination haben wir deshalb das ganz große Pfund auf der Theke, denn ...

Future Skill Imagination

Imagination als Motivation


Schon Georg Bernhard Shaw kombinierte, dass die Vorstellungskraft der Anfang der Schöpfung sei. Muss was dran sein, denn auch bei Google wird heute die Imaginationskompetenz intensiv gefördert, um den Ideenmotor zu betanken. Was da psychisch in uns los ist, wenn wir unseren inneren Projektor anwerfen, ist schon ziemlich großes Kino: Beim Visualisieren versetzen wir uns nämlich sowohl mental als auch emotional in eine von uns gewünschte Situation hinein. Das heißt: Unser Gehirn ist auf zwei Kanälen unterwegs (Stichwort: Storytelling). Zum anderen passiert aber noch etwas ganz Erstaunliches: Unser Gehirn kann nicht zwischen Realität und Vorstellung unterscheiden. Und je intensiver wir das Zielbild empfinden, desto realer wird es – und damit auch motivierender (wie sagt der Brite: energy flows where attention goes ...). Und wo Motivation im Spiel ist, wird selbst Kreativität zum Selbstläufer.

Mal auf den PUNK gebracht.

Stattdessen brauchen wir Kompetenzen, mit denen wir Anforderungen und Probleme meistern können, die es heute noch gar nicht gibt. Fähigkeiten, mit denen wir flexibel, agil, autark und zugleich kollaborativ auf neue Lernbedarfe und Herausforderungen reagieren können (vgl. hierzu „Future Skills sind das neue Mega-Learning“ von Peter Spiegel).

„Was wäre, wenn ...“ du deine Imaginationskompetenz üben kannst?

Wir Menschen sind ja mega, wenn es um‘s Meckern geht. Aber konkrete Verbesserungsvorschläge? Anstrengend. Vor allem, wenn man dafür – Obacht! – kreativ werden muss. Die gute Nachricht: Imagination bringt dich in den Kreativmodus (auch du hast einen, glaub uns). Du brauchst lediglich deine Einbildungskraft zu triggern. Wie? Zum Beispiel mit der „Was wäre, wenn ...“-Frage. Diese hypothetische Frage entlockt selbst der/dem hartnäckigsten Lösungsverweigerer*in einen Geistesblitz. Denn hypothetische Fragen eröffnen neue Blickwinkel und laden dazu ein, mögliche Lösungsansätze im Konjunktiv durchzuspielen (man legt sich also nicht gleich fest, was vor allem die/der unverbindliche Rheinländer*in super findet). Liegen dann erste Ideen auf dem Tisch, kann gesiebt, geprüft, verworfen und ausgewählte Ideen weiterverfolgt werden (siehe hierzu auch „divergentes und konvergentes Denken“). Ein Beispiel: Du möchtest dich beruflich verändern, weißt aber nicht so recht wie. Dann stelle dir folgende Fragen: Wenn ich mir meinen Job backen könnte, wie würde der aussehen? Wie würde ein Tag, eine Woche in diesem Beruf verlaufen? Was würde ich dort machen? Mit wem und wo würde ich arbeiten? Aus den Antworten kannst du dann einen ersten Fokus ableiten, mit dem du dann erste Kontakte für ein Gespräch auswählst, Stellenanzeigen und Karriereseiten passender Unternehmen screenst, einen/r Headhunter*in briefst oder einen Termin mit deiner Personalabteilung bzgl. deiner Veränderungswünsche vereinbarst.

Imagination als aktives Handeln

Es gibt ja so Spezialisten*innen da draußen, die halten so Lebensratgeber-Binsen wie „Du musst nur an dich glauben, um alles zu schaffen“ für den ganz großen Wurf. Mal abgesehen davon, dass solche Weisheiten die Gattung „Buch“ zum Geschenkartikel degradieren, wird hier das Thema verfehlt. Wir erreichen Ziele nämlich nicht, indem wir hoffen oder glauben, sondern indem wir handeln. Und Imagination ist Handeln, ein ganz aktives Handeln sogar. Ist manchmal auch fordernd, macht aber glücklich. Wirste sehen.

Du hast Fragen? Du hast uns.

Wir stellen uns jetzt mal vor, dass du bis hierhin gelesen und vielleicht Fragen hast. Zum Beispiel welche Rolle Imagination in unseren Business Action Games spielt. Sprich uns einfach an. Wir freuen uns auf deine E-Mail unter hey@punkbywbs.de oder deinen Anruf unter Tel.: +49 (0)30 83799450.

Quellen und Buchtipps:
https://peterspiegel.de/blog02-future-skills-ist-das-neue-megalearning/
https://www.futureskills.org/

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