Future Skill: Empowerment

Ich jetzt? Echt jetzt!

Wir Menschen sind ja Gewohnheitstiere. Wichtige Entscheidungen zu treffen ist oft anstrengend (ich jetzt?) und Veränderungen sind eh immer schwierig (echt jetzt?).

Future Skill: Empowerment

Andererseits: Direktive Führung im Sinne von „mach dies, tu das und zwar bis gestern“ ist aber halt auch voll 90er. Stattdessen wabern heute so Begriffe wie Selbstwirksamkeit, Selbstbestimmung, Autonomie und Freiheit (nicht die Freiheit, die Herr Lindner meint) immer häufiger durch die Unternehmensflure, wenn wir beschreiben sollen, wie wir eigentlich arbeiten wollen. Und wir setzen dabei immer mehr auf Führungskräfte, die diesen Wunsch nicht nur auf dem Schirm haben, sondern ihren Führungsstil auch entsprechend anpassen. Und schon sind wir mittendrin – beim Future Skill Empowerment. Darüber ist natürlich schon mindestens ein Bibliotheksregal geschrieben worden, und wir wollen hier auch gar nicht groß erklären, was Empowerment eigentlich ist. Stattdessen möchten wir uns lieber anschauen, wie man Empowerment ganz praktisch üben und welches Mindset eigentlich dahinter steckt. Denn eins ist klar: Empowerment ist heute nicht mehr wegzudenken. Zu schnell sind die Zeiten für zentrale Führung und Verantwortlichkeiten. Und davon mal abgesehen: Wir sind davon überzeugt, dass Empowerment (oder Befähigung, Unterstützung, Bestärkung, Ermutigung ... die Übersetzungen sind zahlreich) eine sehr motivierende und inspirierende Haltung ist, mit der Bürokratie abgebaut und die persönliche Entwicklung geboostert werden kann.

Was bedeutet Empowerment?

Woran erkennt man einen guten Lehrer? Genau: Wenn er durch unterstützende Fragen so lange quengelt, bis dem ersten in der Klasse von selbst ein Licht aufgeht. Das ist – grob gesagt – nichts anderes als Empowerment. Hier geht es darum, jemanden zu bestärken, selbstbestimmt und autonom zu lernen bzw. zu arbeiten. Also: Ich jetzt! Echt jetzt! Im Mittelpunkt steht dabei die Ermutigung und der Rückgriff auf vorhandene Ressourcen.

Coaching-Haltung als Mindset für Empowerment

Der ein oder andere hat sich bestimmt schon mal coachen lassen. Um beispielsweise herauszufinden, ob die nächste Karrierestation wirklich das Gelbe vom Ei ist oder ob der Golf (Bj. 98) nun doch einem eBike weichen soll. In solchen und anderen Fällen kann ein (guter) Coach eine echte Hilfe sein. Nicht, indem er einen väterlich zur Seite nimmt und zu verstehen gibt „Ich sag dir, wie‘s läuft“. Sondern indem er in bester Empowerment-Manier mit inspirierenden und schlauen Fragen dafür sorgt, dass man selbst auf den Lösungs-Trichter kommt. Denn das ist viel wirksamer als das ganze vorgekaute Zeugs (denke mal an den heroischen Moment, als du vor deinem ersten selbst zusammengebauten Ikea Regal standst ...).

Das Universum kennt keine Grenzen. Warum begrenzen wir uns dann aber mit unseren Erwartungen? Wenn dir also jemand zukünftig sagt "Das geht nicht", dann vergiss nicht: Das sind seine Grenzen, nicht deine.

Jens

Head of PUNK

Stelle Fragen wie ein Coach


Du musst allerdings kein Super-Coach sein, um Empowerment zu üben. Ein Beispiel. Wenn dein/e Kollege*in von dir wissen möchte, wie er/sie eine angeforderte Aufgabe meistern soll, dann schalte doch mal direkt in den wohlwollend unbequemen Coaching-Modus (ja, Fragen müssen schon herausfordern) und frage ihn/sie:

·       Was sind denn Aufgabe und Ziel?

·       Was hast du bereits unternommen und welche Ergebnisse gibt es bereits?

·       Welche nächsten Schritte braucht es, um die Aufgabe zu meistern?

·       Was brauchst du zur Erfüllung der nächsten Schritte? Wie kannst du dir (oder ich dir) die notwendigen Infos/das notwendige Material besorgen?

·       Wann, wie und in welcher Reihenfolge gehst du die nächsten Schritte an?

Mal auf den PUNK gebracht.

Empowerment als Hilfe zur Selbsthilfe steigert die Selbstwirksamkeit (ich habe hier was bewegt), das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten (ich kann das ja wirklich), macht bewusst, dass man mir was zutraut (ich bin ein super Typ) und fördert mein persönliche Entwicklung (tschakka!).

Coaching-Prinzipien als Rahmenwerk für Empowering

Solche Fragen setzen ein Mindset voraus, dem etwas ganz Wesentliches zugrunde liegt: ein positives Menschenbild. Klingt jetzt pädagogisch, meint aber genau die Haltung, die Empowering braucht:

·       Betrachte jeden Mensch als kompetent: Er oder sie hat alle Ressourcen, die zur Lösung der Aufgabe benötigt werden.

·       Erkenne die Wirklichkeit deines Gegenübers an: Ko-konstruiere mit ihm /ihr neue Perspektiven, die ihm/ihr helfen, besser mit der Herausforderung zurecht zu kommen.

·       Du gibst Hilfe zur Selbsthilfe: Stelle Fragen und gib keine Ratschläge.


Zusammengefasst: Empowering inspiriert, motiviert und sorgt im Unternehmen für einen gegenseitigen Umgang auf Augenhöhe. Letzteres ist für uns das Maß aller Dinge – denn wie sagt man: Nur auf Augenhöhe sieht man alle Stärken des Anderen. Der ist gut, ne?

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